Mit der Drohne über die Flüchtlingsunterkunft?

Für einen Workshop zum Thema „Verantwortungsvolles journalistisches Handeln“ habe ich vor einigen Wochen schon ein kleines Szenario entwickelt, in dem der Einsatz eines Kamerakopters* thematisiert wird. Bis jetzt kam dieses Szenario noch nicht im Kurs zum Einsatz, also ein guter Grund, hier auf Volle Drohnung die Premiere zu starten. So sieht die Aufgabenstellung, die viel mit ethischem Verhalten und verantwortungsvollem journalistischen Handeln zu tun hat: 

Agravis_Drohne N vor Hauptquartier

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Die ersten Flugstunden

Du hast Dir einen Quadro- und sogar einen Oktokopter zugelegt? Dann heißt es jetzt erst einmal: Fliegen üben. Ein kleiner Erfahrungsbericht: Starten und Landen kann man schon nach einem halben Tag. Über’s Feld jagen ist nicht so kompliziert. Die Profi-Drohne ist bis zu 50 km/h schnell, bewegt sich in einem Radius von 500 Metern um uns herum und bis zu 150 Meter über uns hinweg. Dann kann man sie kaum noch erkennen. Drückt man auf der Fernsteuerung den „Coming-Home-Button“, kommt sie zurück zur Startposition. Dank GPS. So gut so schön. Weiterlesen

Die fliegende Kamera – wie wir darauf kamen

Okay, wir sind jetzt mal ehrlich: „Die fliegende Kamera“ ist im Filmbereich eigentlich nichts Neues. Schon 1927 findet sich genau diese Überschrift in einer Sonderausgabe des UFA-Magazins. Dort wird über die Dreharbeiten von Regisseur Fritz Lang zu seinem Monumentalfilm Metropolis berichtet. Lang ließ damals die Kamera an selbstgebauten Holz- und Seilkonstruktionen fliegen, wie auf dem Schwarzweißfoto unten vielleicht zu erkennen ist.

Sondernummer des UFA-Magazins "Metropolis" (R: Fritz Lang), 1927

Sondernummer des UFA-Magazins „Metropolis“ (R: Fritz Lang), 1927, Handyfoto MR

85 Jahre später sind wir dann auch von dieser Idee beflügelt worden. Allerdings war es nicht der Film Metropolis, der uns auf die Idee brachte, sondern ein Spielzeughelikopter mit integrierter Kamera.  Weiterlesen