Bildgestaltung: Was beim Schneiden von Copterbildern wichtig ist (I)

So – ein großes Projekt ist gerade abgeschlossen:  „Ein Sommer in Brandenburg“ – ein „heimatkundliches Roadmovie“, bei dem ein TV-Team den ganzen Sommer mit einem alten DDR-Robur-Bus durch Brandenburg fährt, auf ganz unterschiedliche Menschen trifft und Geschichten am Wegesrand entdeckt. An 16 Drehtagen mit dabei: ein Kameracopter! Insgesamt werden vier Folgen à 90 Minuten draus, zwei davon habe ich geschnitten. Da gab es jede Menge Flugaufnahmen zu importieren, zu sichten und zu montieren. Jetzt möchte ich gerne mit euch diskutieren, ob für die Montage von Copter-Bildern eigentlich besondere Gesetze gelten. Mit folgenden Fragen will ich mich in diesem Post beschäftigen:

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Die fliegende Kamera – wie wir darauf kamen

Okay, wir sind jetzt mal ehrlich: „Die fliegende Kamera“ ist im Filmbereich eigentlich nichts Neues. Schon 1927 findet sich genau diese Überschrift in einer Sonderausgabe des UFA-Magazins. Dort wird über die Dreharbeiten von Regisseur Fritz Lang zu seinem Monumentalfilm Metropolis berichtet. Lang ließ damals die Kamera an selbstgebauten Holz- und Seilkonstruktionen fliegen, wie auf dem Schwarzweißfoto unten vielleicht zu erkennen ist.

Sondernummer des UFA-Magazins "Metropolis" (R: Fritz Lang), 1927

Sondernummer des UFA-Magazins „Metropolis“ (R: Fritz Lang), 1927, Handyfoto MR

85 Jahre später sind wir dann auch von dieser Idee beflügelt worden. Allerdings war es nicht der Film Metropolis, der uns auf die Idee brachte, sondern ein Spielzeughelikopter mit integrierter Kamera.  Weiterlesen